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Samstag, 15. Dezember 2018

Donautalzeltlager 2014

Donautalzeltlager 2014 der HSG Rietheim-Weilheim

Da wir uns alle schon sehr auf das Zeltlager gefreut haben, haben wir uns trotz des nicht ganz so toll angekündigten Wetters dafür entschlossen das Zeltlager zu machen und für unseren Mut wurden wir belohnt. Wir hatten ein wirklich super tolles Zeltlager. Es hat zwar immer wieder mal geregnet aber das hat uns und vor allem den Kindern nichts ausgemacht. 

Treffpunkt war am Freitag an der Gemeindehalle in Rietheim. Hier konnten die Kinder ihr Gepäck, Schlafsäcke und Feldbetten abgeben. Das Gepäck, unsere Zelte, die Verpflegung sowie die weiteren Utensilien wurden mit dem LKW ins Donautal transportiert. Mit dem Regionalzug „Ferien-Express-Donautal“ ging es von Rietheim aus über Tuttlingen nach Beuron. Bei unserem Umstiegsstop in Tuttlingen gaben wir eine Flaschenpost auf, in der Hoffnung diese im Donautal zu erhalten Smiley Von Beuron aus ging es zu Fuß in Richtung Jägerhaus. An unserem Zeltplatz angekommen standen bereits unsere Zelte.

Die Zelte wurden dann auch gleich von den Kindern bezogen und jedes Zelt gab sich einen Namen, wie z. B.: „Die Mädchen-Crew“, „FC Bayern“ oder „Braun-Auge“. Kurz darauf wurde bereits die Donau inspiziert und unsere mutigen Jungs leiteten das Baden in der kalten Donau mit einem Liegestützwettbewerb ein. Zum Abendessen gab es Maultaschen. Alle Zeltlagerteilnehmer versammelten sich um das Lagefeuer wo wir gemeinsam Tee getrunken, Lieder gesungen und Spiele wie „1, Frosch, quak“ – oder auch „1,Frosch, BLAUWAHL“ gespielt haben. Anschließend hatte jedes Zelt seine Nachtwache zu absolvieren. Nachts gab es leckere Grillwürste.

Der erste Morgen begann mit einem stärkenden Frühstück, mit frischen Weckle (die uns extra vom Fridinger Bäcker geliefert wurden), warmer Milch, Nutella und Marmelade. Danach fand die Zeltlagerolympiade statt. Die Kinder wurden in gemischte Teams eingeteilt, wo je einer der älteren Jungs Teamkapitän war. Die Disziplinen waren Baumstammziehen, Sackhüpfen, Baumstammweitwurf, Tauziehen, Tischtennisballlauf und Floßbauen. Die Betreuer machten außer Konkurrenz mit. Während die Kinder die Floße bauten, schälten die Betreuer Kartoffeln und Karotten für die Gulaschsuppe zum Mittagessen. Die Disziplin Floßbauen gewann das Team, dessen Floß im Floßrennen auf der Donau am schnellsten war. Alle Floße sind ins Ziel gekommen. Die Lagerolympiade gewann mit einigem Abstand „Team Julius“. Nach dem Mittagessen haben wir gemeinsam eine 50 Meter lange Wasserrutsche aufgebaut. Die Kinder und Betreuer haben sich kräftig mit Schmierseife, Seife und Spüli eingeschmiert und rutschten einer nach dem anderen die Wasserrutsche runter. Das hat allen sehr Spaß gemacht. Den Dreck und die Seife haben sich die Kinder bei einem Bad in der KALTEN Donau abgewaschen.

Zum Abendessen gab es leckeren, warmen Fleischkäse, den Saskia und Sabrina von Weilheim aus ins Donautal gebracht haben. Zum Nachtisch gab es über dem Feuer am Stock gegrillte Marshmallows. Bevor wir auf unsere Nachtwanderung aufbrachen, konnte sich jeder der wollte noch mit einem selbstgemachten Stockbrot (wer wollte mit Nutella) stärken. Bei der Nachtwanderung durfte keiner die Taschenlampe anmachen, wenn doch, gab es „Schenkelbatschen“. Bei der Nachtwanderung konnte es einem dann schon manchmal etwas mulmig werden. Unsere Nachtwanderung führte uns vorbei an der Lourdesgrotte, dem Schloss Bronnen und dem Jägerhaus. Danach waren die meisten Kinder so müde, dass sie gleich in ihre Feldbetten lagen, sodass sie unsere „Überfaller“ verschlafen haben. (Danke an das Team vom TB-Jugendausschuss.

Am Sonntagmorgen begrüßten uns beim Frühstück schon die ersten Sonnenstrahlen. Nach dem Frühstück haben die Kinder ihre Sachen gepackt und im Zelt zusammen geräumt. Aufgrund des tollen Wetters haben alle Kinder ihre Feldbetten nach draußen zu einem großen Kreis gestellt. Zusammen haben sie gespielt und gesungen. Bevor es das Mittagessen gab, wurde noch die „Schenkelbatschen“-Runde vollzogen. Zum Mittagessen gab es „Gemischte Grillplatte“ mit Grillwürsten, Fleischkäse und Maultaschen. Um 15 Uhr kamen die Eltern zum abholen. Zusammen haben wir bei Kaffee und Kuchen den Mittag ausklingen lassen. Alle zusammen haben wir die Zelte abgebaut  und den LKW wieder beladen. Die Kinder sind mit ihren Eltern von Beuron aus wieder nach Hause gefahren. Ab 20 Uhr konnte das Gepäck dann an der Gemeindehalle in Rietheim wieder abgeholt werden.

Ein ganz großes Dankeschön an unsere Helfer Herbert und Gerd und allen Betreuern. Wir hoffen unser Zeltlager findet nun auch wieder in den Folgejahren so statt. Danke an alle die dabei waren.

Ihr wart spitze!